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Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien e.V.
Kurse in der Vergangenheit

Von April bis Dezember 2010 wurde der Fortgeschrittenenkurs um Rosenplatzquartier im Rahmen des Programms „Stärken vor Ort“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds finanziert (ehemals LOS Lokales Kapital für Soziale Zwecke).

In diesem Kurs beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit einem Kunstprojekt, bei dem sie bis zum Jahresende ein biographisches Tagebuch erstellt haben. Dazu reflektierten die Frauen ihren Lebensweg, sammelten eigenes biographisches Material und konnten über die unterschiedlichsten Lebenssituationen sprechen. Anhand dieser Lebensläufe konnten neue Wortfelder erschlossen werden. Zudem wurden damit vielfältige Sprechanlässe im Kurs und im sozialen Umfeld der Teilnehmerinnen geschaffen.

Gefördert von: Stärken vor OrtEuropäischer Sozialfonds für Deutschland

 

Sprachkurs für Mütter zur Unterstützung ihrer Kinder bei der Ausbildungsplatzsuche

Im Jahr 2011 konnte ein Frauenkurs im Rahmen des Programms STÄRKEN vor Ort durchgeführt werden.

Das ESF-Bundesprogramm STÄRKEN vor Ort wurde inhaltlich mit der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 2009 gestarteten Initiative JUGEND STÄRKEN auf jugend- und gleichstellungspolitische Ziele ausgerichtet. Es unterstützte die soziale, schulische und berufliche Integration von benachteiligten jungen Menschen und Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben.

Der „Sprachkurs für Mütter zur Unterstützung ihrer Kinder bei der Ausbildungsplatzsuche“ wurde vom 01.02.2011 bis zum 22.12.2011 jeweils dienstags und donnerstags von 9.00 bis 11.30 Uhr von der Kursleiterin Sylvia Lüdtke durchgeführt.

Aus früheren Projekten war das Bedürfnis von Müttern deutlich geworden, ihre jugendlichen Kinder bei der Suche nach einem geeigneten Beruf oder Ausbildungsplatz unterstützen zu wollen. Für sich sehen die Frauen nur noch eine Chance in einer geringfügigen Beschäftigung, die sich nach dem oft traditionellen Rollenverständnis auch mit den Bedürfnissen der Familie vereinbaren lässt. Für ihr Kind wollen sie jedoch eine erfolgreiche Berufswahl.

Sie haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, ihre Kinder aufgrund von Sprachproblemen nicht adäquat helfen zu können. Viele Jugendliche verbieten ihren Müttern in der Gegenwart von anderen Personen Deutsch zu sprechen, damit keiner deren Sprachdefizite bemerkt. Das Projekt gab den Müttern Werkzeuge an die Hand, um ihren Kindern bei der Berufswahl eine Hilfe zu sein ohne sie durch traditionelle Rollenmuster und eigene Wünsche zu behindern. Zwei Teilnehmerinnen gelang es, aufgrund ihrer verbesserten Sprachkompetenz und guter Bewerbungsstrategie stundenweise eine Arbeit aufzunehmen. Die eine TN arbeitet nun in einem Restaurant und die andere betreut eine ältere Dame.

Gefördert von:  Stärken vor OrtEuropäischer Sozialfonds für Deutschland

 

LOS – Mama lernt Deutsch

Das Projekt „Mama lernt Deutsch“ besteht seit dem Jahr 2000. In vielen Kindertagesstätten und Grundschulen in Osnabrück gibt es verschiedene Kursangebote, in denen die Mütter der Kinder dieser Einrichtungen Deutsch lernen können. Das Angebot richtet sich verstärkt an Frauen, die schon länger in Deutschland leben, bisher jedoch nicht die Gelegenheit hatten, die deutsche Sprache gezielt zu lernen.

 

Im Jahr 2004 wurden vom VPAK drei „Mama lernt Deutsch“-Kurse im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" in Belm und im Rosenplatzquartier durchgeführt. Grundlage war das integrierte Handlungskonzept der beiden Sanierungsgebiete. Darin wurde unter anderem die Verbesserung der Situation von Migrantenfamilien formuliert. Speziell für Frauen geht es um die Möglichkeit, durch verbesserte deutsche Sprachkenntnisse ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

 

Standorte der Kurse waren:

- Ev. luth. Christuskindergarten in Belm (Kursleiterin Yvonne Mönkedieck, Kinderbetreuung Helena Schneider)

- Josefskindergarten in Belm (Kursleiterin Sylvia Lüdtke, Kinderbetreuung Julia Alekseeva)

- Evangelische Familienbildungsstätte an der Iburger Straße im Sanierungsgebiet Rosenplatz (Kursleiterin ist Antje Busse, Kinderbetreuung Olga Herzenstein)

 

 

BAMF – Kurse zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von ausländischen Frauen und Mädchen

Seit vielen Jahren führt der VPAK diese niedrigschwelligen Kursangebote für Frauen und Mädchen an Grundschulen im Schinkel und im Rosenplatzquartier durch. Jährlich werden bis zu 15 Kurse bewilligt und durchgeführt.