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Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien e.V.
Lehr- und Lernmaterialien

Im VPAK werden in Zusammenarbeit von SprachdidaktikerInnen, SprachwissenschaftlerInnen, ErzieherInnen und SozialpädagogInnen eigene Spiel- und Lernmaterialien für die Sprachförderung entwickelt und hergestellt.

Die VPAK-eigenen Materialien können über die Geschäftsstelle bestellt werden. In der Geschäftsstelle liegen auch Mustermaterialien zur Ansicht aus. Bisher stehen Materialien für folgende Bereiche der Sprachförderung zur Verfügung:

Broschüre herunterladen.

Weitere Materialien zur Empfehlung

Primarbereich:

Sekundarbereich:

 

Spiele zur Festigung der Genuszuweisung (Zuweisung des grammatikalischen Geschlechts):

Die Super-Schrumpf-Maschine: Ein Ergänzungsspiel zum Lied „Die Super-Schrumpf- Maschine“; empfohlen ab 1. Klasse; 10,00 €.

Dieses Ergänzungsspiel erfordert die CD „Piraten-Ratten“. Zur Musik wird die Verkleinerungsform der Wörter auf den Kärtchen gebildet und so geübt. (Die CD Piraten-Ratten inkl. Beiheft kann direkt bei der PH Freiburg oder beim VPAK erworben werden.)

Wer ist der Pechvogel?: Kartenspiel mit 61 Spielkarten; empfohlen ab 1. Klasse; 10,00 €.

In diesem Spiel geht es vor allem um Wortschatzerwerb und Wortschatzerweiterung, die vorbereitend für weitere Spiele (z. B. Artikel-Memo) erfolgen. Ziel ist es, zusammengehörende Kartenpaare zu sammeln und am Ende nicht den „Pechvogel“ in der Hand zu halten.

Artikel-Memo: Spiel mit 45 Kärtchen; empfohlen ab der 1. Klasse (2. Halbjahr); 22,00 €.

Durch das Aufdecken von Kärtchen 1. mit Wörtern, 2. mit Abbildungen zu den Wörtern werden Paare gebildet, die die Genuszuweisung entsprechend den Endungen (-er, -in und -ei) entdecken und üben lassen.

Der, die, das – wann nehm´ ich was?: Legespiel mit 90 Karten; empfohlen ab 1. Klasse (2. Halbjahr); 22,00 €.

Bild-, Wort- und Artikelkarten werden kombiniert und den Artikeln entsprechend sortiert. Durch diese Zuordnung wird die Genuszuweisung der Nomen anhand der Nachsilben (Suffixe) gelernt.

Artikelbaustelle: Legespiel mit 113 Kärtchen; empfohlen ab der 2. Klasse (2. Halbjahr); 25,00 €.

Hier werden drei Nomen einer Wortfamilie nach festen Wortbildungsregeln als Trios gesucht (z.B. der Bäcker, die Bäckerin, die Bäckerei). Durch das Vergleichen der Wörter wird die Zuweisung des Genus zu den Endungen geübt.

Vierer-Pack: Kartenspiel mit 36 Spielkarten; empfohlen ab der 2. Klasse (2. Halbjahr); 8,00 €.

Bei diesem Spiel müssen vier zusammengehörende Karten einer Wortfamilie als Quartett gesammelt werden (z.B. backen, der Bäcker, die Bäckerin, die Bäckerei). Es werden Wortbildungsmuster mit den Nachsilben (Suffixen) -er, -in und -ei gefestigt und durch das Suchen eines Quartetts Wortfamilien geübt.

Der-Mino: Anlegespiel mit 27 Karten; empfohlen ab 2. Klasse (2. Halbjahr); 18,00 €.

Bei Der-Mino werden die Karten so angelegt, dass die Berufsbezeichnungen an die Bilder, die diesen Beruf symbolisieren, passend aneinander liegen. Die Zuordnung von Bildern zu den jeweiligen Berufen erweitert zum Einen den Wortschatz und verfestigt außerdem den Gebrauch der Nachsilbe -er für männliche Berufsbezeichnungen.


Spiele zum Üben von lokalen Präpositionen:

Präpo-Mino: Anlegespiel mit 42 Karten; empfohlen ab 1. Klasse; 18,00 €.

Bei Präpo-Mino werden „Wo“- bzw. „Wohin“-Kärtchen mit Bild und Präposition verdeckt auf dem Tisch gelegt, einzeln aufgedeckt und angelegt. Die Anwendung der Präpositionen zur Angabe der Lage und/oder der Richtung zu dem vorhandenen Bild übt den richtigen Gebrauch der Präpositionen.

Präpo-Ping-Memo: Spiel mit 18 Kärtchen; empfohlen ab 2. Klasse; 15,00 €.

Je eine Bildkarte und eine Karte mit einem Satz müssen hier kombiniert werden. Indem einem Bild die passende Präpositionalkonstruktion zugeordnet wird, wird der Gebrauch der lokalen Präpositionen geübt.

Präpo-Vierer: Kartenspiel mit 24 Spielkarten; empfohlen ab 2. Klasse; 8,00 €.

Ziel ist es, jeweils vier Karten mit denselben Präpositionen zu sammeln. So werden die Regeln und der passende Gebrauch von Präpositionen geübt.

Präpo-Ping: Würfelspiel mit Spielplan; empfohlen ab 3. Klasse; 27,00 €.

Kommt man auf bestimmte Felder des Spielplans, muss ein Bildkärtchen gezogen und ein passender Fragesatz mit „Wo“ bzw. „Wohin“ gebildet werden. Die Regeln des Präpositionengebrauchs werden durch das Bilden von Sätzen mit lokalen Präpositionen zur Angabe der Lage oder der Richtung geübt.


Spiele zum Üben des Satzbaus:

Satzburg: Würfelspiel mit Spielplan; empfohlen für die 1. bis 3. Klasse; 30,00 €.

Kommt man auf bestimmte Felder des Spielplans, muss ein Kärtchen gezogen und ein Satz gebildet werden muss. Die Bildung von Sätzen mit mehreren Nominalgruppen und unterschiedlichen Satzstellungen wird gelernt und das Erweitern von Nominalgruppen durch Adjektive geübt.

Sabauka: Legespiel mit 73 Kärtchen; empfohlen für 1. bis 3. Klasse; 27,00 €.

Aus den Spielkärtchen werden Sätze, z. B. auf Magnettafeln (nicht mitgeliefert), gebildet, indem diese zu Satzgliedern zusammengestellt werden. Durch Umstellung der Satzglieder lassen sich Sätze mit verschiedenen Satzmustern üben. Die Kinder lernen zugleich, Satzglieder durch Adjektive zu erweitern.

Satzbaustelle: Anlegespiel mit 67 Kärtchen; empfohlen für 1. bis 3. Klasse; 25,00 €.

Aus Subjekt-Karten, Prädikat-Karten und einem Kärtchen mit Orts- und Zeitangaben muss ein grammatisch korrekter Satz gebildet werden. So können verschiedene Satzmuster mit Ortsangaben durch die Bildung von Sätzen mit mehreren Nominalgruppen geübt werden.


Spiele zur Verbesserung der Lesekompetenz:

Spiele-Mappe mit Spielplänen und Vorlagen für 4 Lernspiele (ohne Würfel und Spielsteine); empfohlen ab 1. Klasse; 20,00 €.

  • Das Klappbuch: Durch das Umklappen von unbetonten bzw. betonten Silben entstehen Quatschwörter, die vorgelesen werden müssen. So wird die Rhythmisierung zweisilbiger Wörter als Wechsel von betonter und unbetonter Silbe geübt.
  • Silben-Chaos: Würfelbrettspiel, bei dem die betonte Silbe des jeweiligen Feldes vorgelesen und ein Wort mit dieser Silbe gefunden werden muss. Die Lautung und Schreibung von Konsonanten im Anfangsrand der Silben wird so erlernt und die korrekte Aussprache von betonten und unbetonten Silben geübt.
  • Leserei mit AU, EU, EI: Die Spielpläne enthalten Wörter, bei denen das Diphthong AU, EU oder EI fehlt. In einem Würfelspiel müssen die Wörter um die richtigen Doppellaute ergänzt und laut vorgelesen werden. Das korrekte Aussprechen, Lesen und Schreiben von Doppellauten wird geübt.
  • Alles nur Quatsch?: Die Spielpläne enthalten inhaltlich richtige und nicht richtige Sätze. Je nach gewürfelter Zahl muss ein Satz vorgelesen und entschieden werden, ob sein Inhalt richtig ist. Damit wird die Unterscheidung von Wörtern mit Lang- und Kurzvokalen geübt.

Übungsheft zu Genus und Kasus:

Grammatik mit Nazu und Nafee;10,00 €.

Übungsheft zu Genus und Kasus im Deutschen zum Einsatz in mehrsprachigen Lerngruppen, 60 Seiten

Das Heft ist für Dritt- und Viertklässler konzipiert und hat eine intensive Beschäftigung mit der Bildung von Satzgliedern des Deutschen zum Ziel.

Es wird beim jährlichen Sommersprachcamp des Landkreises Osnabrück eingesetzt.

 


Materialien zu Temporal- und Kausalsätzen:

„Auf Reisen mit Tempus und Kausa“

DaZ-Sprachfördermaterialien zum Thema Märchen mit dem Schwerpunkt Temporal- und Kausalsätze, konzipiert für die 5. und 6. Klasse.

Das Set besteht aus:

  • Übungsblättern
  • einem Spiel mit Spielfeld, 41 Karten, Spielfiguren mit Würfel
  • einer CD mit Erläuterungen für Lehrkräfte, Spielanleitung und Lösungen zu Kontrollaufgaben auf den Arbeitsblättern.

Die Materialien verstehen sich als Ergänzung zu den üblichen Materialien in der Schule, die man im Rahmen des Themas Märchen im Regelunterricht einsetzt. Ihnen liegt das Prinzip der Sprachvermittlung zugrunde, bei dem sprachliche Strukturen nicht vorausgesetzt, sondern gezielt im Unterricht vermittelt werden. Das Sprachförderziel des Sets liegt darin, bei Schülerinnen und Schülern den aktiven Gebrauch von Satzgefügen zu fördern und grammatikalische Richtigkeit bei der Bildung von den oben genannten Nebensatzarten zu erhöhen. Die Benutzung von Satzgefügen trägt dazu bei, dass Aufsätze, in diesem Falle Märchen strukturierter und sprachlich anspruchsvoller gestaltet werden. Die Materialien beschäftigen sich im Detail mit der Funktion und der Struktur der Nebensätze sowie der Bildung von Präteritum und Plusquamperfekt.

Sie sind sowohl im Förderunterricht als auch im Regelunterricht einsetzbar.

Interview zum Einsatz der Materialien an einer Schule.